Auf dem Foto von links nach rechts: Elisabeth Lindenhahn - Vorsitzende SPD-Kreistagsfraktion, Ursula Schulte - SPD-Bundestagsabgeordnete,  Dr. Elisabeth Schwenzow – Verwaltungsvorstand Kreis Borken, Dr. Kai Zwicker – Landrat Kreis Borken Auf dem Foto von links nach rechts: Elisabeth Lindenhahn - Vorsitzende SPD-Kreistagsfraktion, Ursula Schulte - SPD-Bundestagsabgeordnete, Dr. Elisabeth Schwenzow – Verwaltungsvorstand Kreis Borken, Dr. Kai Zwicker – Landrat Kreis Borken

 

Borken Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte aus Vreden, die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Elisabeth Lindenhahn und die Verwaltungsspitze des Kreises Borken Dr. Kai Zwicker sowie Dr. Elisabeth Schwenzow haben sich beim gestrigen Treffen vor allem über die Arbeit der Behörden in der Covid-19-Krise ausgetauscht.

Die SPD-Bundestagsfraktion hatte in der vergangenen Woche ein Positionspapier zu ‚Guter Arbeit in der Fleischindustrie' verabschiedet. In diesem Papier sind u. a. auch der Arbeitsschutz in der Fleischindustrie sowie die Unterbringung der vorwiegend osteuropäischen Mitarbeiter und Saisonarbeitskräfte thematisiert worden.

Als für den Wahlkreis 126, Borken 2 zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete und Ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion interessierte Ursula Schulte deshalb vor allem, wie die Mitarbeiter, die in der Fleischindustrie tätig bzw. die Menschen, die als Saisonarbeitskräfte beschäftigt sind, vor Ort leben, arbeiten und wohnen. Wichtig war ihr zu erfahren, wie und ob die Kontrollbehörden ihrem Kontrollauftrag in Covid-19-Zeiten nachkommen konnten.

Die Krise, so Dr. Kai Zwicker, sei für alle Beteiligten eine Herausforderung gewesen. Dabei funktionierte die Abstimmung zwischen den einzelnen Kommunen und dem Kreis genauso reibungslos, genauso wie der grenzüberschreitende Austausch mit den niederländischen Behörden in Sachen Fleischindustrie. Fakt sei, dass die meisten Arbeitnehmer in privaten Wohnungen untergebracht sind. Diese, so Landrat Dr. Zwicker, dürfe man aber nicht so einfach betreten. Mit Unterstützung des Ordnungsamtes konnten nun viele Wohnungen überprüft werden. Allerdings musste der Kreis Borken feststellen, dass man ein Hochhaus in Rhede als wirklichen Brennpunkt bezeichnen kann.

Für die beiden Sozialdemokratinnen, Schulte und Lindenhahn ist aber eines klar: "Die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in der Fleischindustrie sowie die der Saisonarbeitskräfte sind zwingend zu verbessern. Diese Bedingungen haben mit dem, was wir heute Soziale Marktwirtschaft nennen, rein gar nichts zu tun. Deshalb benötigen wir strengere Regeln und schärfere Kontrollen. Hier sind alle Kontrollbehörden gefordert.

Trotz eines guten Krisenmanagements hoffen alle Beteiligten nun, dass ihnen eine zweite Corona-Welle erspart bleibt. Schulte und Lindenhahn dankten dem Kreis Borken und vor allem seinen Mitarbeitern für die gute, solide und besonne Arbeit in der Krise.

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